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World Cup Val di Sole

29.08.2011 - 17:04
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Benny Strasser konnte als einziger des Mag41 Racing Teams beim letzten Worldcup Halt im italienischen Val di Sole teilnehmen. Im Folgenden sein Bericht:

Nach dem European Cup in Pila Anschließend stand der für mich mit Sicherheit härteste Worldcup und gleichzeitig das diesjährige Finale an und ich hatte nach letztem Jahr noch ein Hühnchen mit der Strecke zu rupfen (einzigste Nicht-Qualifikation seit 2007 auf Grund einer abgesprungenen Kette). Der Trackwalk zeigte, dass dies ein ganzes Stück Arbeit werden könnte, die Streckenführung war noch direkter in der Schusslinie als die Jahre zuvor und das in solch einem Gelände! Was für uns “Individual Riders” leider ein wenig ärgerlich war, ist der Trend hin zu einer immer schlechter werdenen Infrastruktur und so standen wir dieses Mal gänzlich ohne Fahrerlager oder sonstige Einrichtungen für uns da (insofern man nicht im Vorfeld teuer einen Expo-Platz reserviert hat).
Auch freundliches Nachfragen bei verschiedenen Verantwortlichen ergab teilweise nur unhöflich laute und absolut voneinander unterschiedliche Aussagen, so dass wir eine Weile damit beschäftigt waren uns positionieren zu können. In meinem ersten Training ging es ebenfalls ein wenig chaotisch zu und ich fand nach der schnellen Strecke in Pila einfach nicht in den Fluss. Glücklicherweise strengten mich die Abfahrten nicht so an und so konnte ich nach unzähligen Läufen doch noch ein gutes Gefühl zusammenkriegen. Bis zur Quali hatte ich dann ein ganz gutes Linienpaket schnüren können und qualifizierte mich trotz eigenartigem Lauf erstaunlich locker auf Platz 56. Für das Finale war damit noch einiges in Petto und ich wollte einen guten Worldcup-Abschluss hinlegen.



Und wieder ein Meisterwerk von Vittorio von www.tri-ride.com über den Worldcup in Val di Sole.

Leider fuhr ich irgendwie zu viel in den zahlreichen staubigen Kratern herum und auch die Hinterradbremse wollte nicht so richtig, wodurch ich viel zu viel permanent am krampfhaften Bremsen war und ungewöhnlicher Weise dicke Unterarme bekam. Meine Zeit war damit sogar noch langsamer als in der Quali und ich schloss mit einem 53. Platz ab, in der Gesamtwertung stehe ich nun nach 3/7 gefahrenen Rennen genau auf dem 80. Platz. Weiter geht es kommende Woche zur WM nach Champéry, weshalb ich leider nicht auf der diesjährigen Eurobike vertreten sein kann. Teamcheffe Robin wird aber entsprechend präsent sein und ich bin gespannt auf die Möglichkeiten für die kommenden Jahre. Vorher muss ich aber noch mein Zimmer in Weingarten räumen und möchte ein paar schöne und entspannende Tage auf dem Bodensee verbringen.
Cheers, Benny

Foto: Maxi Dickerhoff (mtb-news.de).